Warum ein neues Zertifikat!

MiFID II schreibt erstmals verpflichtende Aus- und Weiterbildung für Anlageberater vor. ESMA hat daraufhin Leitlinien für die Beurteilung von Kenntnissen und Kompetenzen (ESMA/2015/1886 von 22.3.2016) veröffentlicht, die FMA hat sich compliant erklärt. Die European Financial Planning Association EFPA Europe aisbl hat als Folge davon den europaweiten Standard "European Investment Practitioner®, kurz EIP® entwickelt. Der Österreichische Verband Financial Planners war mit EFPA Spanien der erste, der für diese Zertifizierung akkreditiert worden ist.

Ziel ist es allen Personen, die über Finanzinstrumente beraten, eine aufsichtskonforme Ausbildung zu bieten und durch die jährliche Rezertifizierung und die verpflichtende Weiterbildung auch compliancegerecht zu sein. Die Zertifizierung beinhaltet auch die Aufnahme in das öffentliche Register des Verbandes.

Derzeit sind folgende Ausbildungsträger vom Verband akkreditiert, die Ausbildung zum EIP® durchzuführen:

  • BEC GmbH
  • Hypo Bildung GmbH
  • ÖPWZ-Finanzlehrgänge (in Akkreditierung)
  • Volksbank Akademie (in Akkreditierung)
Hat man die Abschlussprüfungen erfolgreich bestanden, sind noch weitere Voraussetzungen zu erfüllen:

Nachweis von mindestens 6 Monaten Jahren Erfahrung im Bereich Finanzberatung im Privatkundengeschäft - Beratung über Finanzinstrumente; des weiteren die Verpflichtung zur Erfüllung der verpflichtenden Weiterbildung (Continuing Professional Education CPD) und die Verpflichtung zu ethisch korrektem Verhalten.

Weitere Voraussetzungen für die Zertifizierung sind die Mitgliedschaft bei Österreichischer Verband Financial Planners sowie die Anerkennung seiner Statuten.

Sind diese Voraussetzungen erfüllt, so erhält man die Zertifizierung (Re-Zertifizierung) für jeweils 1 Jahr (ESMA-Vorgabe).

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Wussten Sie, dass in Spanien Banco Santander etwa 7.000 Personen zum EIP ausbilden lässt, und Bankia etwa 6.000?